Über Sunbounce
WOLFGANG-PETER GELLER UND CALIFORNIA SUNBOUNCE
Peter Geller wurde 1945 in Hamburg/ Deutschland geboren. In seiner Teenagerzeit, während der Schulausbildung im Internat, verdiente er sich sein Taschengeld durch Portraitaufnahmen junger Mädchen im Wald. Die Negative entwickelte er über Nacht selbst. Da er selbst keinen Blitz besaß, kam er auf die Idee seine Modelle über Spiegel zu belichten.
Nach dem Gymnasium, begann er ein Jurastudium um später ein berühmter Anwalt zu werden. Sein Fototalent nutzte er weiterhin um sich ein wenig Geld nebenher zu verdienen. In seinem ersten Nebenjob arbeitete er als Pressefotograf für das Hamburger Abendblatt, und das Magazin STERN. Wenig überrascht stellte er fest, dass seine Pressebilder sehr gut waren, wodurch er nicht zuletzt ein wesentlich mehr verdiente, als seine fest angestellten Kollegen.
Peter Geller hatte seinen großen Durchbruch durch den Auftrag für die Schlagzeile über einen Bankraub in Süddeutschland (500km von seiner Heimatstadt Hamburg entfernt). Seine Aufnahmen wurden von allen führenden Magazinen weltweit abgedruckt. Für diese beeindruckenden Aufnahmen wurde Peter Geller 1971 mit der höchsten Auszeichnung für Pressefotografie geehrt - dem WORLD PRESS PHOTO AWARD. Dieser Moment bedeutete gleichzeitig den Startpunkt für Peter Gellers neue Karriere.
“WORLD PRESS PHOTO” Gewinner in Amsterdam
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Von diesem Moment an arbeitete Peter Geller von seinem Hamburger Studio aus für alle namhaften Magazine und Werbeagenturen. Zu seinen Kunden zählten unter anderem KODAK, AGFA, ZEISS, BAYER und POLAROID. Über viele Jahre hinweg fotografierte er außerdem auch 10.000 Titelcover für Harlequin Romances. Die nächsten 15 Jahre verbrachte er auf Reisen für seine Kunden rund um die Welt, mit mindestens 2/3 der Nächte in Hotelbetten.
Ein Auftrag für AGFA Film brachte Peter Geller nach Los Angeles. Dort fand er sich mitsamt drei AGFA Kunden aus Deutschland, drei Models aus Paris, und einer vierköpfigen Crew aus Hamburg inmitten eines gewaltigen kalifornischen Sturms wieder. Als die Wolken aufrissen, trat bester Sonnenschein hervor, jedoch behinderte orkanartiger Wind die Aufnahmen am Strand. Die Wetterverhältnisse zwangen zur Improvisation: Die mitgebrachten Reflektoren erwiesen sich im Wind als zu instabil, und die glänzenden Tafeln aus dem Filmset als zu schwer. Eine zusätzliche Crew nur zum Halten des Materials zu engagieren, erschien Geller unpassend. Somit entstand während der Ausfallzeit auf Peter Gellers Hotelzimmer der erste Prototyp SUNBOUNCE, der gerade ausreichend war um das Shooting zu meistern. Von diesem Erfolg beflügelt, entwickelte Peter Geller aus seinen Prototyp den bekannten CALIFORNIA SUNBOUNCE (benannt nach dem Geburtsort) SUN-BOUNCE PRO Reflektor, den er weltweit patentieren ließ.
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